Hao Hao leidet seit März an Aszites, einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum, die bereits seit Monaten von den Tierärzten des Parks gemeinsam mit chinesischen Experten behandelt wird. Ihr Zustand sei derzeit stabil, doch man habe sich in Absprache mit den chinesischen Behörden dazu entschieden, sie in ihr Heimatland zurückzubringen – „damit sie die bestmögliche Pflege durch die erfahrensten Panda-Spezialisten der Welt erhält“, teilten die Verantwortlichen mit.
Ab Sonntag wird Hao Hao zunächst in Quarantäne gehen – in ihrem gewohnten Gehege im Panda-Haus. „Wenn sie es möchte, bleibt sie für die Besucher aus ihrer Innenanlage, der Pandagrotte, weiterhin sichtbar“, hieß es.
Die Abreise nach China ist für Anfang Dezember vorgesehen. Aus Respekt vor dem Tier, das nun Ruhe und Erholung brauche, werde es keine öffentliche Abschiedszeremonie geben.
Hao Hao war 2014 nach Belgien gekommen, im Rahmen des internationalen Artenschutzprogramms für Riesenspandas. Gemeinsam mit dem Männchen Xing Hui brachte sie drei Jungtiere zur Welt, die allesamt in Belgien große Aufmerksamkeit auf sich zogen.
In der Mitteilung betonte der Tierpark, wie viel die Panda-Dame den Besucherinnen und Besuchern bedeutet: „Hao Hao ist Teil der Geschichte von Pairi Daiza – und sie wird für immer einen Platz in unseren Herzen behalten.“ (belga/calü)

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