„Aschenputtel“ stetsbegehrter

<p>Abgesehen von Westflandern kannten alle übrigen Provinzen einen teils deutlichen Preisanstieg, der besonders in Namur, Luxemburg und Lüttich teils weit über den Prognosen lag.</p>
Abgesehen von Westflandern kannten alle übrigen Provinzen einen teils deutlichen Preisanstieg, der besonders in Namur, Luxemburg und Lüttich teils weit über den Prognosen lag.

Interessant ist ein genauerer Blick auf den „Nettowert“ zwischen Provinzen, der in den vergangenen zwölf Monaten durchaus recht starken Veränderungen ausgesetzt war. Zugegeben… Der Spitzenplatz von Wallonisch-Brabant bleibt unangefochten. So werden zwischen Tubize, Nivelles und Jodoigne für ein Haus im Schnitt 446.799 € aufgerufen, wogegen bei „Aufsteiger“ Luxemburg die 238.378 € zwischen Durbuy, Bouillon und Virton ungeachtet eines Plus von 15.618 € als „Schnäppchen“ gelten dürften.

Wenngleich… das Preisgefüge in den Ardennen ist längst nicht mehr zu unterschätzen. Wovon besonders Verkäufer in den Gemeinden entlang der belgisch-luxemburgischen Grenze mit Schwerpunkt Vielsalm/Gouvy, Bastogne und Attert/Arlon profitieren.

Auch Lüttich (und somit gleichfalls Ostbelgien) verzeichnet ein deutliches Plus bei den Verkaufszahlen - mit 12,3 Prozent, verbunden mit einem Preisanstieg um 12.639 € auf 200.842 € im Schnitt - und somit knapp über der „Schallmauer“. Eine virtuelle „Hürde“, die erstmals auch die Provinz Namur überspringt - freilich mit einem stattlichen Zugewinn von 21.252 € auf nunmehr 218.247 € im Schnitt.

Schlusslicht im südlichen Landesteil bleibt, keineswegs unerwartet, die Provinz Hennegau, die zwar innerhalb der vergangenen zwölf Monate ebenfalls ein Plus von 10,1 Prozent an Abschlüssen sowie einen Zugewinn von 7.615 € verzeichnete. Jedoch gerade mal auf 178.984 €! Was im Umkehrschluss bedeutet, dass ein Hauskauf in Limburg, seit jeher „Schlusslicht“ in Flandern, mit knapp 90.000 € mehr zu Buche schlägt (267.688 €) als im Hennegau.

Im nördlichen Landesteil führt Antwerpen (408.215 €) das Feld klar an, gefolgt von Vlaams-Brabant (302.162 €), Westflandern (296.069 €) und Ostflandern (287.764 €).

Auffällig hierbei die Einbußen, die neuerdings Verkäufer in Westflandern in Kauf nehmen müssen. Denn zwischen De Panne und Waregem, Poperinge und Knokke ging der Nettowert um 11.797 € zurück. Mit dem fachlichen Vermerk, dass der Markt an der Küste zuletzt durchaus „überhitzt“ war und sich nun wieder auf Normalniveau einpendelt.

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