Auf dem Weg in den Lotto Park hatte Ninove unter anderem Zweitligist Francs Borains (1:2) aus dem Pokal geworfen. Auf das Spiel ihres Lebens mussten die Gäste aus der dritten Liga aber eine Viertelstunde länger warten: Speziell für diese größten 90 Minuten der Vereinsgeschichte hatte Ninove ein neues gelb-fluoreszierendes Trikot entworfen – das allerdings dem des Schiedsrichters zu ähnlich sah. So verzögerte sich der Anpfiff, im Endeffekt lief Ninove im Anderlechter Europapokaldress der vergangenen Saison auf.
Für Dario Oger blieb erst einmal nur der Platz auf der Bank. Der ehemalige Kicker der AS Eupen war nach einem Abstecher bei Stade Verviers letzte Saison noch für die Union Kelmis in der 2. Division Amateure aufgelaufen, verließ seinen Heimatklub im Sommer allerdings mit dem Ziel, erneut den Sprung Richtung Profis zu schaffen. In der Schlussphase kam der 23-jährige Stürmer in die Partie und gab in der Nachspielzeit sogar noch einen Freistoß aufs Heimtor ab. Da stand der neunmalige Pokalsieger nach Toren von Bertaccini (10.) und Huerta (20.) bereits mit 2:0 in Front, allerdings ohne anschließend zu glänzen.
Erst ganz zum Ende vermied Standard Lüttich die Verlängerung gegen Beveren und löste sein Ticket fürs Achtelfinale dank eines Elfmeters von Dennis Eckert Ayensa (86.) mit einem 2:1-Sieg. Zuvor war der Spitzenreiter der Challenger Pro League durch Dante Rigo in Front gegangen (13.), Thomas Henry glich noch vor der Pause aus (33.).
Zudem stehen der KV Mechelen (2:1 gegen Lierse), Sporting Charleroi (1:0 beim RFC Lüttich) und Dender (4:2 nach Verlängerung gegen Olympic Charleroi) in der Runde der letzten Acht. (tf)

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