Im vergangenen Jahr zählte das Unternehmen insgesamt 1.171 Verkehrsunfälle, an denen Stib-Straßenbahnen beteiligt waren. Diese legten dabei mehr als 15,8 Millionen Kilometer zurück. Das entspricht einem Verhältnis von 0,7 Unfällen pro 10.000 Kilometer, gegenüber 0,9 vor der Corona-Pandemie. Ein Rückgang sei auch bei Zusammenstößen mit Fahrrädern und E-Trottinetten zu beobachten: 26 im Jahr 2024 gegenüber 32 im Jahr 2022 – trotz der wachsenden Zahl dieser Verkehrsmittel.
Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, arbeitet die Stib eng mit Bruxelles Mobilité und den Gemeinden zusammen, um Fußgängerüberwege entlang der Straßenbahntrassen sicherer zu gestalten. Sicherheitsaspekte sind zudem fester Bestandteil der Fahrerausbildung und werden durch Aufklärungskampagnen für die breite Öffentlichkeit ergänzt. Eine aktuelle Kampagne im Radio, auf Plakaten und online erinnert daran, dass die Straßenbahn Vorrang hat und ihr Bremsweg deutlich länger ist als der eines Autos.
Trotz des positiven Trends kam es 2024 zu vier tödlichen Unfällen. „Eine rote Ampel zu respektieren oder an der richtigen Stelle zu überqueren, kann Leben retten“, mahnt die Stib.
Wie jedes Jahr im Herbst intensiviert das Unternehmen zudem gemeinsam mit Bruxelles-Propreté die Reinigung der Gleise und die Beseitigung von Laub, um die Risiken durch Feuchtigkeit und eingeschränkte Sicht zu verringern. (belga/rt)

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