Im Krieg gegen die Ukraine verzeichne das Militär zahlreiche Erfolge, zudem sei der Test der atomaren Langstreckenrakete Burewestnik geglückt, sagte der in Uniform auftretende Putin in einem vom Kreml veröffentlichten Video.
Putin ließ sich zunächst von Generalstabschef Waleri Gerassimow über die aktuelle Lage an der Front unterrichten. Nach Angaben des Generals sind die ukrainischen Garnisonen der Städte Pokrowsk im Gebiet Donezk und Kupjansk im Gebiet Charkiw eingekreist. Seinen Angaben zufolge sind jeweils 5.000 ukrainische Soldaten von der Einkesselung betroffen. Unabhängig lassen sich diese Angaben nicht bestätigen. Das ukrainische Militärportal „Deepstate“ hat lediglich einen Halbkreis von Nordost nach Südwest um Pokrowsk gezogen, der als russisch kontrolliert gilt. Die Kämpfe um die Stadt toben seit Monaten.
Die Atomrakete Burewestnik wurde demnach im Verlauf des jüngsten Manövers russischer Atomstreitkräfte am 21. Oktober getestet. Nach Angaben Gerassimows befand sich die Rakete 15 Stunden in der Luft und legte eine Distanz von 14.000 Kilometern zurück. Putin lobte die Rakete als „einmaliges Erzeugnis, das sonst niemand auf der Welt hat“. Er forderte den Stabschef auf, die Infrastruktur zu schaffen, um die neue Waffe nun bei den Streitkräften einzuführen. Putin hatte 2018 erstmals die Entwicklung der Interkontinentalrakete erwähnt. Seither soll es mehrere Tests gegeben haben. (dpa/ag)

Kommentare
"Im Krieg gegen die Ukraine verzeichne das Militär zahlreiche Erfolge, zudem sei der Test der atomaren Langstreckenrakete Burewestnik geglückt, sagte der in Uniform auftretende Putin in einem vom Kreml veröffentlichten Video."
"Zahlreiche Erfolge"?
Welche denn? Hier ein Dörfchen, dort ein Wäldchen?
"Keine größeren Einnahmen der Russen seit 2022
Keine größere Stadt hat den Besitzer gewechselt. Bei dem Tempo der letzten 30 Tage würde es bis Juni 2030 dauern, bis die verbleibenden Teile der vier Regionen, die Putin bereits für sich beansprucht – Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja –, eingenommen wären. (Um die gesamte Ukraine zu besetzen, würde Russland weitere 103 Jahre benötigen.)"
So in einem längeren Artikel im FOCUS vom 18.10.2025: "Analyse des Economist - Putins jüngste Ukraine-Offensive brachte nichts - außer unfassbar vielen Toten" (Einfach googeln !)
Das sind natürlich rein theoretische Kalkulationen, die aber zeigen, dass Russland seine eigene Stärke über- und die Schwäche der Ukrainer total unterschätzt hat.
Marschall Schukow würde über den Strategen Putin nur den Kopf schütteln.
Aber da kommt dann wie in einem früheren Krieg schon die angebliche "Wunderwaffe", die es richten wird. Damals hieß sie V2 ("Vergeltungswaffe"), heute "Brurewestnik" ("Sturmvogel").
Die hat angeblich bei einen Testflug (!) 14.000 km (!) geschafft.
Toll ! Die wird dann von der Krim aus nach Süden fliegen, irgendwo über der Sahara einen Bogen schlagen, um dann vom Westen her über die Ukraine herzufallen.
Der Atomreaktor an Bord zerschellt beim Aufprall und verseucht dann die Umgebung, sozusagen ein nützlicher Nebeneffekt, selbst wenn kein Atomsprengstoff an Bord sein sollte.
Das Prinzip und erste Versuche sind übrigens nicht neu (s. Wikipedia).
"Der Uniform tragende Putin".
Wenn Diktatoren martialisch in Uniform auftreten, wird es meistens gefährlich... am Ende auch für sie selber.
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