Billups – Trainer des Belgiers Toumani Camara – wird nach ABC-Informationen mit verbotenen Pokerspielen unter Beteiligung der Mafia in Verbindung gebracht und soll wohl noch am Donnerstag vor den Richter treten. Gegen Billups, 2004 mit den Detroit Pistons als Spieler NBA-Champion, und Rozier gibt es unterschiedliche Vorwürfe. Die Fälle sollen aber in einem Zusammenhang stehen. Billups wurde in Oregon verhaftet, Rozier in Orlando. Dort hatte Miami am Mittwoch sein Auftaktspiel absolviert, Rozier kam nicht zum Einsatz. Offiziell eine Entscheidung des Trainers.
Verdachtsmomente gibt es schon länger. So hatten Sportwettenanbieter vor dem Spiel der Charlotte Hornets gegen die New Orleans Pelicans am 23. März 2023 verdächtiges Interesse an Roziers Statistiken festgestellt. Daraufhin waren die Wetten auf den damaligen Hornets-Guard gestoppt worden. Im April 2024 wurde Jontay Porter in der NBA wegen Wettbetrugs lebenslänglich gesperrt. Der damalige Spieler der Toronto Raptors soll vertrauliche Informationen an Wettende weitergegeben und selbst auf NBA-Spiele gesetzt haben.
Ende Juli war der frühere NBA-Allstar Gilbert Arenas im Zusammenhang mit illegalen Pokerspielen verhaftet worden. Dem 43-Jährigen wird vorgeworfen, seine Luxusresidenz in Los Angeles vermietet zu haben, „um dort zwischen September 2021 und Juli 2022“ Zusammenkünfte „mit hohen Einsätzen zu veranstalten“.
NBA-Commissioner Adam Silver hatte erst am Dienstag in der Pat McAfee Show erklärt, dass die Liga mit ihren Sportwetten-Partnern zusammenarbeite, um Manipulationsversuchen entgegenzuwirken. „Wir haben einige unserer Partner gebeten, Zusatzwetten zurückzuziehen“, so Silver: „Wir versuchen, zusätzliche Kontrollen einzuführen – indem wir im Laufe der Zeit lernen und mit den Wettanbietern zusammenarbeiten –, um diese Manipulationen zu verhindern.“ (mn/sid)

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