Briefe zum freiwilligen Militärdienst gehen noch im Oktober raus

<p>Freiwilliges Militärdienstjahr in Belgien: Föderalregierung verschickt zeitnah Einladungen an 17-Jährige.</p>
Freiwilliges Militärdienstjahr in Belgien: Föderalregierung verschickt zeitnah Einladungen an 17-Jährige. | Foto: belga

Die sogenannten „Sensibilisierungsbriefe“ werden im Namen des Premierministers, des Verteidigungsministers und des Generalstabschefs verschickt – allerdings ohne Unterschrift, Foto oder Namensnennung. Damit soll ein parteipolitischer Beigeschmack vermieden werden. Die Kontrollkommission für Wahlkampfausgaben hatte zuvor grünes Licht für diese Vorgehensweise gegeben.

Mit dem Schreiben werden die Jugendlichen eingeladen, sich zu einer Informationsveranstaltung anzumelden. Diese Registrierung ist Voraussetzung dafür, dass sie sich später tatsächlich für eine militärische Ausbildung und damit für das freiwillige Dienstjahr einschreiben können.

Dass auch der Premier als Absender auftritt, begründete Francken mit der „Verbindung zum Dienst an der Gemeinschaft, die über den Rahmen der Verteidigung hinausgeht“.

Die ersten Info-Sitzungen sollen bereits Ende Oktober stattfinden. Parallel dazu wird eine breitere Informationskampagne in den Medien gestartet, um das Projekt bekannt zu machen. (belga/calü)

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