Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft einen öffentlichen Fahndungsaufruf gestartet. Dabei wurde bekannt, dass der Mord an der damals 18-jährigen Tania Van Kerkhoven möglicherweise mit zwei brutalen Vergewaltigungen aus derselben Zeit in Verbindung steht. Zu dieser Spur führten DNA-Analysen. In allen drei Fällen zeigte der Täter eine vergleichbare Vorgehensweise.

Polizei und Staatsanwaltschaft suchen daher nach Zeugen, die sich in den frühen 1990er-Jahren regelmäßig in der Umgebung der Tatorte aufhielten und verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten. Zusätzlich wurde ein Phantombild veröffentlicht. Es zeigt einen Mann, der eines der Opfer zuvor in einer Straßenbahn auffällig gemustert haben soll – wenngleich unklar bleibt, ob er tatsächlich mit den Taten in Verbindung steht.
Die nun identifizierten Männer sollen in den kommenden Wochen schriftlich aufgefordert werden, eine DNA-Probe abzugeben. Ob bereits viele Hinweise zu dem „Cold Case“ eingegangen sind, wollte die Staatsanwaltschaft nicht mitteilen. (belga/calü)

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