Evenepoel, der ab dem 1. Januar 2026 für das deutsche Topteam Red Bull-BORA-hansgrohe fahren wird, feierte in seiner letzten Saison für den Rennstall Soudal Quick-Step acht Siege. Darunter den Brabantse Pijl, einen Etappenerfolg bei der Tour of Britain sowie sechs Zeitfahrsiege. Zudem schrieb der 24-Jährige Geschichte: Er ist der erste Fahrer überhaupt, der gleichzeitig olympischer, belgischer, europäischer und Weltmeister im Zeitfahren ist. Sein Teamkollege Merlier überzeugte mit 16 Saisonerfolgen, darunter zwei Etappensiege bei der Tour de France.
Als großer Favorit gilt allerdings der Vorjahressieger Tadej Pogacar. Der slowenische Superstar gewann 2024 mehr als 20 Rennen – darunter die Tour de France, die Ronde van Vlaanderen, Lüttich–Bastogne–Lüttich, die Lombardei-Rundfahrt sowie die Straßen-Welt- und Europameisterschaft.
Insgesamt sind bei den Männern zehn Profis nominiert, darunter auch Jonas Vingegaard, Simon Yates, Mathieu van der Poel, Joao Almeida, Isaac del Toro, Ben Healy und Mads Pedersen.

Weniger erfreulich aus belgischer Sicht: Lotte Kopecky gehört nach einem schwierigen Straßensaisonverlauf mit nur drei Siegen nicht zu den zehn Finalistinnen. Bei den Frauen zählen unter anderem Pauline Ferrand-Prévot, Kim Le Court, Elisa Longo Borghini, Katarzyna Niewiadoma, Marlen Reusser sowie die Niederländerinnen Mischa Bredewold, Puck Pieterse, Demi Vollering, Marianne Vos und Lorena Wiebes zum Kreis der Anwärterinnen.
Zusätzlich wird auch die „Trofee Eddy Merckx“ vergeben – eine Auszeichnung für den besten Klassikerfahrer oder die beste Klassikerfahrerin der Welt. Hier stehen unter anderem Evenepoel, Pogacar, Van der Poel und Wout van Aert auf der Männerliste, während bei den Frauen Ferrand-Prévot, Pieterse, Vollering, Wiebes und Elisa Balsamo nominiert sind.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 5. Dezember bei einer Gala in Paris geehrt. (belga/calü)

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