Rurbrücke bei Dreistegen wird abgerissen

<p>Die Rurbrücke bei Dreistegen in Monschau wurde 1952 gebaut. Sie wird nun bald abgerissen und neu errichtet. Die Bauphase soll bis 2027 dauern.</p>
Die Rurbrücke bei Dreistegen in Monschau wurde 1952 gebaut. Sie wird nun bald abgerissen und neu errichtet. Die Bauphase soll bis 2027 dauern. | Foto: Arno Colaris

Eigentlich seien der Abriss und Neubau dieser 1952 errichteten Brücke bereits für das Frühjahr 2022 zeitgleich mit dem Beginn des Ausbaus der B258 zwischen Höfen und Wahlerscheid vorgesehen gewesen. Allerdings hätte die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 die Prioritäten beim Landesbetrieb Straßenbau verändert.

Im Juli dieses Jahres wurde der Ersatzneubau des Brückenbauwerks über die Rur ausgeschrieben. Mittlerweile ist die Submission erfolgt. Der Auftrag umfasst den Brückenbau, die abschnittsweise Sanierung der B258 sowie die Erneuerung einer Bruchsteinmauer. Demnach soll zunächst im Tal eine Ersatzbrücke über die Rur errichtet und das vorhandene Bauwerk abgerissen werden: eine Plattenbalkenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 21,50 Meter und einer Breite von 11,10 Meter. Im Anschluss erfolgt der Neubau der Straßenbrücke.

Wie der Landesbetrieb der Zeitung mitteilte, soll Ende November/Anfang Dezember mit dem Bau der Behelfsumfahrung samt Behelfsbrücke begonnen werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit einspurig mit einer Ampelanlage geregelt. Wenn die Umfahrung fertiggestellt ist, wird mit Abriss und Neubau der Brücke Dreistegen begonnen.

Dieselbe Einschränkung gilt entsprechend für den weiteren Bauverlauf. Die Fertigstellung der neuen Brücke wird für das Frühjahr 2027 avisiert. Die Gesamtkosten betragen rund 4,2 Millionen Euro. Vier Millionen Euro trägt der Bund, da es eine Bundesstraßenbrücke ist. (red/arco)

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