Insgesamt wurden knapp 65.000 Besuche registriert – rund 3.000 mehr als im Vorjahr. Im Schnitt schaute sich jeder Gast während der Nacht vier Museen an. Vor allem junge Menschen bestimmten das Bild: 76 Prozent der Besucher waren zwischen 16 und 35 Jahre alt, also genau die Zielgruppe, auf die die Museumnacht setzt.
Das Programm war so bunt wie die Stadt selbst: Neben klassischen Führungen boten die Museen auch Showeinlagen mit Pole-Dance, Luftakrobatik, Zirkuskünstlern, Tattoo-Performances und Gebärdensprachdolmetschern.
Am meisten Publikum zog in diesem Jahr das Belvue Museum an, gefolgt vom Kulturtempel Bozar und der Oper La Monnaie. Auch die Belfius Art Gallery und das Iselp verzeichneten Rekordzahlen.
„Museum Night Fever“ gilt mittlerweile als fester Termin im Brüsseler Kulturkalender – und das trotz wirtschaftlich unsicherer Zeiten. Neben bekannten Häusern wie dem Musikinstrumentenmuseum, dem Museum für Kunst und Geschichte, dem Museum der Nationalbank oder dem Maison du Roi am Grand-Place öffneten auch kleinere Museen ihre Türen, darunter das Museum der Freimaurerei, das Charliermuseum oder das Cinematek. (belga/calü)

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