Für Thierens war es bereits die zweite Medaille in Brasilien: Der 26-Jährige hatte tags zuvor Bronze im Zeitfahren geholt. Im Sprint musste er sich nur dem Briten Jody Cundy geschlagen geben. „Das war heute das bestmögliche Ergebnis“, erklärte Thierens im Nachgang. „Ich habe noch einmal versucht, mit Tempo von oben in die Bahn zu kommen, aber Cundy war einfach stärker. Vor dem Rennen spürte ich noch die Nachwirkungen von gestern, aber dann war die Konzentration wieder voll da.“
Auch Vanlathem (25) strahlte nach Platz drei. Weltmeister wurde der Spanier Ricardo Ten Argiles, Silber ging an den Russen Ivan Ermakov. „Das Feld war klein, deshalb habe ich mich vor allem auf den Russen konzentriert – und das hat perfekt funktioniert“, sagte Vanlathem. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Spanier so früh angreifen würde. Wir haben versucht, ihn einzuholen, aber es hat nicht geklappt. Eine Medaille bei meinen zweiten Weltmeisterschaften? Fantastisch.“
Knapp an einer Medaille vorbei fuhr das Tandem mit dem sehbehinderten Milan Thomas und Pilot Mathias Lefeber, die im 1.000-Meter-Sprint Vierte wurden.
Die Weltmeisterschaften enden am Sonntag. Belgien hat mit insgesamt drei Medaillen bereits jetzt die Ausbeute des Vorjahres eingestellt. (belga/calü)

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