Auch die Zahl der Gebäude legte im gleichen Zeitraum zu, wenn auch weniger stark: Mit rund 4,668 Millionen Gebäuden verzeichnet Belgien seit 1995 ein Plus von 17 Prozent.
Flandern verzeichnet den größten Zuwachs: Dort gibt es heute 34 Prozent mehr Wohnungen und 18 Prozent mehr Gebäude als vor 30 Jahren. In der Wallonie liegt die Entwicklung ähnlich – 31 Prozent mehr Wohnungen und ebenfalls 18 Prozent mehr Gebäude.
In der Region Brüssel-Hauptstadt fällt die Entwicklung dagegen gemischter aus: Zwar wuchs die Zahl der Wohnungen um 22 Prozent, die Zahl der Gebäude stieg aber nur um ein Prozent – deutlich weniger als in den beiden anderen Regionen.
Auffällig sind die Unterschiede beim Alter der Gebäude. In Flandern wurden 35 Prozent der Häuser nach 1981 errichtet. In der Wallonie liegt dieser Anteil bei 23 Prozent, in Brüssel sogar nur bei 7 Prozent. Die Hauptstadtregion verfügt damit über die älteste Bausubstanz im Land. (belga/calü)

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