Gewerkschaften schlagen Alarm wegen Zuständen in belgischen Gefängnissen

Nach Gesprächen mit Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) am Donnerstagabend kritisierten die Gewerkschaften ausbleibende kurzfristige Lösungen. „Unsere Leute brauchen jetzt Antworten, nicht erst zusätzliche Plätze in fünf Jahren“, erklärte Gewerkschaftssprecher Robby De Kaey. Sollten bis Ende des Monats keine Maßnahmen folgen, seien neue Protestaktionen nicht ausgeschlossen. Das Gefängniswesen bestätigte die angespannte Lage. Die Zahl der „Bodenschläfer“ spiegele den anhaltenden Druck auf die Kapazität wider, meinte Sprecherin Kathleen Van De Vijver. (belga/sc)

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