Die Daten gehen auf eine parlamentarische Anfrage der N-VA-Kammerabgeordneten Dorien Cuylaerts an de föderalen Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) zurück.
Bereits vor zwei Jahren war die angespannte Lage in und um den Brüsseler Südbahnhof eindrücklich dokumentiert worden: Eine Familie aus Antwerpen hatte damals in einem Video ihre „Horrornacht“ im Bahnhof festgehalten. Sie warteten auf den ersten Zug am Morgen und wurden in dieser Zeit Zeugen von Schlägereien, Drogenhandel und sogar einer Messerstecherei. Die Aufnahmen sorgten landesweit für Schlagzeilen und erhöhten den Druck auf Politik und Behörden.
Gebessert hat sich die Situation offenbar kaum. Zwar wurde im Bahnhof ein eigener Polizeiposten eröffnet, doch die Probleme bleiben. Immer wieder wird die Umgebung vom Südbahnhof zum Schauplatz von Gewalt – oft im Zusammenhang mit Drogengeschäften. Erst vergangene Woche wurden in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs bei einer Schießerei zwei Menschen lebensgefährlich verletzt. (belga/calü)

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