„Wir haben eine gute Lösung gefunden, aber der soziale Dialog bleibt notwendig“, erklärte Schmidtgall am Mittwoch am Rande der Präsentation der Jahresergebnisse von Ikea Belgien.
Der Konflikt hatte sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Beschäftigte klagten über schwierige Arbeitsbedingungen und eine zu hohe Belastung. In Hognoul kam es zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung, später schlossen sich auch andere Standorte aus Solidarität an.
Am Donnerstag vergangener Woche brachte schließlich eine Sitzung den Durchbruch. „Der Aktionsplan war bereits vorhanden, doch wir haben möglicherweise nicht genug darüber kommuniziert. Mit mehr Transparenz hätten wir vielleicht schneller eine Lösung gefunden“, räumte der Ikea-Chef ein.
Die Spannungen hielten letztlich über eine Woche an. „Wir haben mit jeder Abteilung ausführlich gesprochen. Das hat Zeit gebraucht, aber dadurch gibt es nun ein breit getragenes Abkommen – dank des sozialen Dialogs“, so Schmidtgall.
Er verwies zudem auf eine interne Mitarbeiterbefragung, die ergab, dass Beschäftigte bei Ikea im Schnitt 25 Prozent länger im Unternehmen bleiben als in anderen Einzelhandelsfirmen. „Das zeigt, dass das Engagement hoch ist“, bilanzierte der CEO. (belga/calü)

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