Königin Mathilde besucht Projekte zu Umwelt und Integration in Armenien
Staatsbesuch
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Königin Mathilde ist am späten Montagabend kurz vor Mitternacht zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, eingetroffen. Die Monarchin reiste mit einem Linienflug an und absolviert am Dienstag und Mittwoch ein dichtes Programm.
Königin Mathilde ist zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch in Armenien eingetroffen.
| Foto: Photo News
Die Reise erfolgt in ihrer Eigenschaft als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen für die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). In diesem Rahmen wird sich die Königin über mehrere Projekte informieren, die sich mit Umweltschutz, psychischer Gesundheit, Integration von Flüchtlingen und frühkindlicher Bildung befassen. Zudem ist eine Begegnung mit Staatspräsident Vahagn Khatchatourian vorgesehen.
Der erste Besuchstag steht im Zeichen der psychischen Gesundheit und der sozialen Eingliederung von Geflüchteten. Anschließend wird Königin Mathilde rund 100 Studierende der Staatlichen Universität Eriwan treffen. Am Nachmittag ist ein Besuch im TUMO-Zentrum geplant – einer international bekannten Einrichtung für digitale und kreative Bildung, die demnächst auch in Lüttich eine Filiale eröffnen wird.
Am Mittwoch konzentriert sich das Programm auf Umweltthemen. In der Provinz Gegharkunik, rund um den Sewansee, besucht die Königin ein Aufforstungsprojekt, das dazu beitragen soll, der fortschreitenden Desertifikation und den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Dieses Vorhaben steht im Zusammenhang mit den Vorbereitungen Armeniens auf die UN-Biodiversitätskonferenz COP17, die 2026 im Land stattfinden wird.
Zum Abschluss ihres Aufenthalts besucht Königin Mathilde eine Kindertagesstätte für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Ihre Rückreise nach Belgien ist für Donnerstag vorgesehen. (belga/rt)
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