„Es ist nicht das gesamte Personal, aber ein großer Teil“, erklärte Gewerkschaftssekretär Manuel Gonzalez. Die Gründe seien vielfältig, aber zwei stünden im Vordergrund: Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen in Hognoul – und vor allem dieselben Probleme wie dort: zu hohe Arbeitsbelastung und Personalmangel.
Gonzalez kritisierte außerdem, dass es auf nationaler Ebene keinen klaren Ansprechpartner in der Unternehmensleitung gebe. „Das ist ein Problem. Wir fragen uns, wer überhaupt die Entscheidungen trifft“, sagte er.
Eine Ausweitung ist möglich
Die Gewerkschaften sprechen ausdrücklich von einer „Aktion der Beschäftigten“ und schließen nicht aus, dass sich die Proteste schrittweise auch auf andere IKEA-Filialen in Belgien ausdehnen.
Am Montag hatten in Hognoul laut ACV Puls/CNE rund 70 Prozent der Mitarbeiter gestreikt, in Wilrijk rund die Hälfte. Die lokale Geschäftsführung widersprach dieser Darstellung und sprach von lediglich 15 Prozent Streikenden bei insgesamt 157 Beschäftigten. (belga/calü)

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