Namur und Tournai erhalten neue Bischöfe – Ernennungen durch Papst Leo

<p>Fabien Lejeusne, Erzbischof Luc Terlinden und Frédéric Rossignol (vl.n.r.) bei der Pressekonferenz am Montag</p>
Fabien Lejeusne, Erzbischof Luc Terlinden und Frédéric Rossignol (vl.n.r.) bei der Pressekonferenz am Montag | Foto: belga

Rossignol tritt die Nachfolge von Bischof Guy Harpigny (75) an, der in den Ruhestand geht. Seine Bischofsweihe und die offizielle Amtseinführung sind für Sonntag, den 14. Dezember, geplant. Der gebürtige Brüsseler wurde 2005 zum Priester geweiht und zwei Jahre später nach Vietnam entsandt, wo er verschiedene Aufgaben innerhalb seiner Ordensgemeinschaft übernahm, unter anderem als Regionaloberer. Später lebte er längere Zeit in Bolivien, auf den Philippinen und in Italien. Seit Juli 2024 wirkt er als geistlicher Begleiter am Päpstlichen Kolleg St. Paulus in Rom. Rossignol gilt als Kenner der asiatischen Kultur und als begeisterter Naturfreund.

Der neue Bischof von Namur, Fabien Lejeusne, folgt auf Bischof Pierre Warin (75), der ebenfalls emeritiert wird. Seine Weihe und Amtseinführung sind für Sonntag, den 7. Dezember, vorgesehen. Lejeusne wuchs in einem belgischen Waisenhaus der Oblatinnen von der Aufnahme Mariens auf und ließ sich kurz vor seinem 18. Geburtstag taufen. 2003 wurde er in Paris zum Priester geweiht. Nach mehreren Jahren als Pfarrvikar und Jugendseelsorger war er von 2011 bis 2014 nationaler Geistlicher der französischen Pfadfinderorganisation Scouts et Guides de France und leitete anschließend bis 2017 die nationale Wallfahrt der Assumptionisten in Lourdes. Seit 2023 ist er Provinzial der Assumptionisten für Europa. In seiner Freizeit hilft er gelegentlich bei Restaurierungsarbeiten und treibt gerne Sport.

„Im Namen der Bischöfe Belgiens heiße ich Msgr. Fabien Lejeusne und Msgr. Frédéric Rossignol mit Freude und Dankbarkeit willkommen“, erklärte Msgr. Luc Terlinden, Vorsitzender der Belgischen Bischofskonferenz. „Ihr tiefes Glauben, ihre jugendliche Energie und ihre reiche missionarische Erfahrung bringen neuen Atem in unsere Kirche. Sie öffnen sie noch stärker für die universalen Dimensionen der Welt – eine Bewegung, die dank des Engagements vieler Gläubiger und Priester bereits lebendig ist. Das ist ein großer Reichtum und ein Geschenk Gottes.“ (belga/svm)

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