Nach Angaben der Organisation konnten am 2. und 3. Oktober Anwälte der israelischen Menschenrechtsorganisation Adalah 331 die 331 Teilnehmer der Flottille im Hafen von Ashdod besuchen, wo sie von den israelischen Einwanderungsbehörden befragt werden. „Mehrere Teilnehmer wurden ohne rechtliche Vertretung angehört, da unseren Anwälten zunächst der Zugang verwehrt wurde“, erklärte die Vereinigung.
Adalah berichtete zudem, dass einige der festgenommenen Aktivisten Opfer von Übergriffen, Drohungen und Einschüchterungen geworden seien. Sie seien mehrfach gewaltsam geweckt worden, sobald sie versucht hätten zu schlafen.
Aus Protest hätten mehrere Personen, darunter Alexis Deswaef und Latifa Gharbaoui, einen Hungerstreik begonnen.
Das belgische Außenministerium erklärte, die Situation aufmerksam zu verfolgen. „Unser Botschafter hat die belgischen Teilnehmer der Flottille persönlich getroffen, um sich über ihre Sicherheit und ihren Gesundheitszustand zu informieren“, sagte ein Sprecher. „Die israelischen Behörden beabsichtigen, alle festgenommenen Personen auszuweisen.“ (belga/rt)

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