Die Lotsen zeigen sich seit längerem unzufrieden über die Reformpläne von Minister Jan Jambon (N-VA). Sie kritisieren insbesondere, dass ihre zweite Pensionssäule nicht auf dieselbe Weise behandelt werde wie jene von Arbeitnehmern in anderen Systemen.
Bereits beim landesweiten Streik am 31. März hatte der Lotsendienst für erhebliche Störungen im Schiffsverkehr gesorgt. Weitere Aktionen waren im Mai geplant, wurden aber nach einer vorläufigen Einigung Anfang Juni ausgesetzt.
Die nun angekündigten Protestmaßnahmen werden laut BvL-Präsident Francis Baetens von allen Lotsen „von Zeebrugge bis Antwerpen“ unterstützt.
In Belgien gibt es rund 320 Seelotsen, die große Schiffe sicher in die Häfen führen. (belga/rt)

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