Der KSK Rochade Eupen/Kelmis als amtierender Meister und einziger ostbelgischer Verein in der höchsten Spielklasse unterstrich gleich zum Auftakt seine Ambitionen. Die erste Mannschaft siegte gegen Mechelen deutlich mit 6:2, vier Partien endeten remis und Christian Seel, Marcel Harff, Robert Prieb sowie Norbert Coenen gewannen ihre Duelle. Damit knüpft Rochade nahtlos an die Vorsaison an.
In der 2. Division kam es zum ostbelgischen Duell zwischen Rochade 2 und Eynatten 1, bei dem sich der Aufsteiger mit 5:3 durchsetzte.
Auch die Schachfreunde Wirtzfeld, die mit vier Mannschaften antraten, durften sich über einen gelungenen Auftakt freuen. Wirtzfeld 1 (3. Division) gewann gegen Leuven 2 klar mit 4,5:1,5, während Eynatten 2 im Derby gegen Rochade 3 in derselben Klasse die Oberhand behielt. Besonderes Augenmerk galt dem Eifel-Derby in der 5. Division M zwischen St. Vith und Wirtzfeld 3: Garry Hilgers setzte sich nach über fünf Stunden und 90 Zügen gegen seinen ehemaligen Trainer Friedebert Seibt durch. Auch Stefan Suderland punktete für St.Vith, profitierte dabei jedoch von der Zeitnot seines Gegners Hubert Leyendecker. Für Wirtzfeld siegten Oliver Jacobs nach einem Turmgewinn gegen Jean Simons sowie Mika Mackels, der im Endspiel gegen Nathalie Peters ein einzügiges Matt nutzte. Somit endete das Derby 2:2 – ein spannender Auftakt, bei dem beide Teams jeweils zwei Siege verbuchten. Damit fällt die Bilanz der ostbelgischen Klubs zum Saisonstart erfreulich aus. Eupen, Eynatten und Wirtzfeld feierten Auftakterfolge ihrer ersten Mannschaften, St. Vith holte ein respektables Remis. (red/kupo)

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