Besonders betroffen war der Südosten des Landes, wo zahlreiche Schauer und Gewitter niedergingen. In der Brüsseler Gemeinde Uccle, dem Haupsitz des KMI, wurden lediglich 29,4 Millimeter Regen gemessen – nicht einmal die Hälfte des Normalwerts von 65,3 Millimetern. Ganz anders die Situation im Süden: In Aubange (Provinz Luxemburg) fielen am 8. September an nur einem Tag 58,6 Millimeter, fast doppelt so viel wie der Monatswert in Brüssel.
Neben den Regenmengen zeigte sich der September auch in anderer Hinsicht wechselhaft: Die Sonne ließ sich in Uccle nur 143 Stunden und 47 Minuten blicken, während normalerweise 154 Stunden üblich sind. Dafür lag die Durchschnittstemperatur mit 15,6 Grad leicht über dem Referenzwert von 15,2 Grad – allerdings mit starken Schwankungen. So erreichte das Thermometer am 7. September in Brüssel sommerliche 30,3 Grad, während es am 27. September auf 6,8 Grad absackte. Den tiefsten Wert registrierte Elsenborn: Dort zeigte das Thermometer am 28. September nur noch 0,1 Grad. (belga/calü)

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