Belgien: Weniger Energieverbrauch, mehr erneuerbare Energien
Energie
Lesedauer: 1 min
Der Energieverbrauch in Belgien ist 2023 weiter zurückgegangen und hat wieder das Niveau von 2014 erreicht. Gleichzeitig stieg die Produktion von erneuerbarer Energie um zwölf Prozent, vor allem dank der Windkraft (+23 %). Das geht aus Zahlen des Föderalen Planbüros hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden.
Vor allem Wind- und Solarenergie legten deutlich zu, Öl bleibt aber dominierend.
| Illustrationsbild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
2023 lag der Verbrauch damit auf dem niedrigsten Stand der Jahre 2008 bis 2023 – abgesehen vom Ausnahmejahr 2020 während der Corona-Pandemie.
Die Windkraft machte im vergangenen Jahr 38 Prozent des erneuerbaren Energiemixes aus. Die Biomasse behielt mit 40 Prozent knapp die Spitzenposition, während die Solarenergie – ebenfalls um zwölf Prozent gewachsen – einen Anteil von 21 Prozent erreichte. Dennoch bleibt der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten belgischen Energiemix laut Bericht „sehr bescheiden“.
Die Energieversorgung dominieren nach wie vor Erdölprodukte (67 %), gefolgt von Erdgas (14 %). Über zwei Drittel der Energieträger mussten importiert werden.
Bei der Endverbrauchsstruktur wurden 2023 54 Prozent der Energie exportiert, 23 Prozent von der Industrie verbraucht, elf Prozent von den Haushalten, sechs Prozent vom Dienstleistungssektor und fünf Prozent von anderen Bereichen. (belga/rt)
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren