Der Grund: Ein sogenannter Reenactment-Konvoi machte in Raeren Station. Die Gruppe erinnerte mit einer nachgestellten Szene an die Befreiung der Region im September 1944 durch die 1. US-Infanteriedivision. Zwischen 9.15 Uhr und 10.15 Uhr simulierten die Darsteller am alten Bahnhof einen Angriff amerikanischer Truppen auf deutsche Verteidigungslinien. Dabei kamen pyrotechnische Effekte zum Einsatz, die weithin zu hören waren.
Nach Angaben der Veranstalter handelte es sich um eine private, nicht-öffentliche Aktion im Rahmen des „81ème Anniversaire de la Libération“. Auf einem im Vorfeld verteilten Hinweiszettel war angekündigt worden, dass es im Dorf zu lauten Knallgeräuschen kommen könne. Offenbar hatten jedoch nicht alle Bewohner diese Information erreicht.
„Das muss extrem laut gewesen sein, die Hunde sind völlig durchgedreht“, berichtete eine Leserin dem GrenzEcho am Montag. In einer Facebook-Gruppe mit Bezug zu Raeren wurde die Ursache schließlich aufgeklärt. (calü)

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