Zu viel Sitzen: Brüsseler Uni führt „aktive Pausen“ gegen Bewegungsmangel ein

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ULB-Studierende sollen sich mehr bewegen. | Foto: Oliver Berg/dpa

„Zwischen zwei Vorlesungen werden die Studierenden durch kurze Videoclips oder einfache Übungen, entwickelt von den Physiotherapeuten von ULB Sports, zum Bewegen animiert“, erklären die Verantwortlichen der ULB.Schon wenige Minuten Aktivität sollen helfen, die Konzentration zu steigern und ein besseres Gleichgewicht zwischen Studium und Gesundheit herzustellen.

Der Schritt kommt nicht von ungefähr: Mehr als 70 Prozent der Studierenden gaben an, täglich über sieben Stunden sitzend zu verbringen. Internationale Studien zeigen zudem, dass junge Menschen beim Start ins Unileben oft deutlich weniger Sport treiben.

Die ULB hat das Projekt bereits in der Einführungswoche getestet – und laut eigenen Angaben auf Anhieb positive Resonanz erhalten. Die Pausen sind Teil eines umfassenderen Plans, Studierende in Bewegung zu bringen. Dazu gehören auch neue Bewegungsangebote auf dem Campus, betreute Sport- und Spielaktivitäten in Prüfungsphasen sowie Workshops und Beratungen durch den hauseigenen Gesundheitsdienst. (belga/calü)

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