Dabei kommt die Situation im Alltag regelmäßig vor – Staus und stockender Verkehr gehören schließlich auf Autobahnen und Ringstraßen zum Alltag. Gerade in solchen Momenten können Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei die freie Spur dringend brauchen. Auch Abschleppdienste sind auf den Durchgang angewiesen, um rasch zu Unfallstellen zu gelangen.
Die Straßenverkehrsordnung schreibt klar vor: Bildet sich ein Stau auf einer zweispurigen Fahrbahn, müssen die Fahrzeuge auf der linken Spur so weit wie möglich nach links fahren, während sich alle anderen nach rechts einordnen. Auf Straßen mit drei oder mehr Fahrstreifen gilt: Nur die Fahrzeuge ganz links weichen nach links aus, alle übrigen fahren nach rechts.
Die Realität sieht aber anders aus. Laut der VIAS-Umfrage unter 1.000 Befragten kennen nur 49 Prozent die richtige Vorgehensweise. 37 Prozent glauben fälschlicherweise, dass eine Rettungsgasse erst gebildet werden muss, wenn tatsächlich ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht auftaucht. Richtig ist: Sobald sich ein Stau bildet, muss die Rettungsgasse frei bleiben. Erschreckend: 14 Prozent der Befragten haben gar keine Vorstellung, wann und wie eine Rettungsgasse gebildet werden soll.
„Es ist entscheidend, dass die Fahrer die Regeln befolgen, damit Einsatzkräfte im Ernstfall schnell ans Ziel kommen“, mahnt VIAS. Jede Minute könne bei einem Unfall über Leben und Tod entscheiden. (belga/calü)

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