Während Belgien leer ausgeht, können sich die Nachbarn aus den Niederlanden freuen: Femke Bol, Europas „Athletin des Jahres“ von 2022 und 2023, steht erneut auf der Liste. Die 400-Meter-Läuferin bekommt dabei Konkurrenz aus dem eigenen Land – durch Diskuswerferin Jorinde van Klinken und Kugelstoßerin Jessica Schilder. Chancen auf den Titel hat auch die Vorjahressiegerin Yaroslava Mahuchikh aus der Ukraine (Hochsprung). Komplettiert wird die Top Ten durch starke Namen aus ganz Europa: die Italienerin Nadia Battocletti (Langstrecke), die Britin Georgia Hunter-Bell (800 m), die Schweizer Sprinterin Ditaji Kambundji, die Irin Kate O’Connor (Mehrkampf), die Spanierin Maria Perez (Gehen) sowie die Slowenin Tina Sutej (Stabhochsprung).
Bei den Männern deutet vieles auf ein erneutes Duell der beiden Superstars hin: Armand Duplantis (Schweden, Stabhochsprung) und Jakob Ingebrigtsen (Norwegen, Mittelstrecke). Beide haben den Titel bereits zweimal gewonnen – 2022 sogar gemeinsam. Neben ihnen stehen acht weitere Topathleten zur Wahl, darunter Diskus-Weltmeister Mykolas Alekna (Litauen), Weitsprung-Talent Mattia Furlani (Italien), der französische Langstreckler Jimmy Gressier, Portugals Mittelstrecken-Ass Isaac Nader, der deutsche Zehnkämpfer Leo Neugebauer, Dreispringer Pedro Pichardo (Portugal), der norwegische Mehrkämpfer Sander Skotheim und Diskuswurf-Routinier Daniel Stahl (Schweden).
Die Gewinner werden am Samstag, 25. Oktober, bei einer Gala im georgischen Batumi bekanntgegeben. Noch nie in der Geschichte des Preises konnte ein Belgier oder eine Belgierin den Titel „Europas Leichtathlet des Jahres“ gewinnen. Immerhin: 2016 wurde Nafissatou Thiam als „Rising Star“ ausgezeichnet – ein Hinweis darauf, wie hoch sie damals schon gehandelt wurde. (belga/calü)

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