Entscheidung ist gefallen: Löwen wird Kulturhauptstadt Europas 2030

<p>Das Rathaus von Löwen</p>
Das Rathaus von Löwen | Foto: belga

Nach Antwerpen (1993), Brüssel (2000), Brügge (2002) und Mons (2015) stellt Belgien in fünf Jahren zum fünften Mal eine europäische Kulturhauptstadt.

Seit 1985 wird jährlich mindestens eine Stadt zur „Kulturhauptstadt Europas“ gekürt. Ziel ist es, die Vielfalt der europäischen Kultur sichtbar zu machen und den Austausch zwischen den Menschen auf dem Kontinent zu fördern. Seit 2007 teilen sich jeweils mindestens zwei Städte den Titel. Belgien wird ihn 2030 gemeinsam mit einer Stadt in Zypern und einem (potenziellen) Kandidatenland austragen. Bis dahin stehen noch mehrere andere Kulturhauptstädte auf dem Programm: 2026 Oulu (Finnland) und Trencin (Slowakei), 2027 Liepaja (Lettland) und Évora (Portugal). In den Jahren 2028 und 2029 folgen Städte in Tschechien, Frankreich, Nordmazedonien, Polen und Schweden.

Im für die Kulturhauptstädte geltenden Verfahren sind sechs Evaluierungskriterien zur Beurteilung der Bewerbungen für künftige Kulturhauptstädte Europas festgelegt. Alle Bewerberstädte zu einer Kulturhauptstadt Europas müssen ihre Bewerbungen an diesen Kriterien ausrichten. Die Kriterien gliedern sich dabei in die Kategorien Langzeitstrategie, europäische Dimension, kulturelle und künstlerische Inhalte, Umsetzungsfähigkeit, Erreichung und Einbindung der Gesellschaft sowie Verwaltung.

(gz)

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