Damit wird Belgien nach Antwerpen (1993), Brüssel (2000), Brügge (2002) und Mons (2015) zum fünften Mal eine europäische Kulturhauptstadt stellen.
Die drei Städte hatten im vergangenen Jahr den Sprung auf die Shortlist geschafft. Neben Löwen, Molenbeek und Namur standen zunächst auch Gent, Kortrijk und Brügge zur Auswahl, sie mussten sich jedoch geschlagen geben.
Seitdem haben die verbliebenen Kandidaten ihre Bewerbungsdossiers – die sogenannten „Bidbooks“ – ausgearbeitet, in denen sie ihre Visionen, Projekte und kulturellen Schwerpunkte vorstellen.
In den vergangenen Tagen war die internationale Jury vor Ort unterwegs: am Mittwoch vergangener Woche in Löwen, am Donnerstag in Molenbeek und am Freitag in Namur. Am Mittwochmittag folgt nun die mit Spannung erwartete Bekanntgabe.
Seit 1985 wird jährlich mindestens eine Stadt zur „Kulturhauptstadt Europas“ gekürt. Ziel ist es, die Vielfalt der europäischen Kultur sichtbar zu machen und den Austausch zwischen den Menschen auf dem Kontinent zu fördern. Seit 2004 teilen sich jeweils zwei Städte den Titel. Belgien wird ihn 2030 gemeinsam mit einer Stadt in Zypern austragen.
Bis dahin stehen noch mehrere andere Kulturhauptstädte auf dem Programm: 2026 Oulu (Finnland) und Trencin (Slowakei), 2027 Liepaja (Lettland) und Évora (Portugal). In den Jahren 2028 und 2029 folgen Städte in Tschechien, Frankreich, Nordmazedonien, Polen und Schweden. (belga/calü)

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