„Wir haben nach langen, aber konstruktiven Gesprächen ein wichtiges Abkommen erreicht. Flandern blickt mit Ambition in die Zukunft“, schrieb Diependaele.
Besonders umstritten war zuletzt die Anhebung der jährlichen Krankenkassenprämie. Sie soll bis 2026 von derzeit rund 65 Euro auf 100 Euro steigen – also um etwa 35 Euro. Für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen bleibt der Aufschlag jedoch minimal und beläuft sich nur auf wenige Euro.
In den vergangenen Tagen stand die Regierung unter Druck, Einsparungen und zusätzliche Einnahmen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zu sichern. Nur so könne das nächste Jahr finanziell stabilisiert und das erklärte Ziel – ein ausgeglichener Haushalt bis 2027 – erreicht werden. Es sei ein „beispielloser Kraftakt“ für Flandern, heißt es aus Regierungskreisen.
Im Norden des Landes regiert eine Koalition aus Diependaeles N-VA, den Christdemokraten der CD&V und den Sozialisten von Vooruit. (belga/calü)

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