Das Quartett mit Kobe Vleminckx, Emiel Botterman, Antoine Snyders und Simon Verherstraeten sprintete in der ersten Vorlaufserie auf Rang fünf. Ihre Zeit: 38,46 Sekunden. Damit verbesserten sie den bisherigen nationalen Bestwert (38,49) um drei Hundertstel. Doch für den Sprung ins Endrennen am Sonntag (14.20 Uhr belgischer Zeit) hätte eine Zeit von mindestens 38,34 Sekunden hergemusst.
Die schnellste Zeit des Tages lief überraschend Ghana in 37,79 Sekunden – ebenfalls nationaler Rekord. Neben den Afrikanern zogen auch Kanada, die Niederlande, die USA, Japan, Deutschland, Australien und Frankreich ins Finale am Sonntag ein.
Die Falcons haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert: Bei der EM 2022 in München sprinteten sie auf Platz sechs, 2023 in Rom verpassten sie als Vierte sogar nur hauchdünn die Bronzemedaille. In Tokio bleibt als Trost ein neuer Rekord – und die Gewissheit, mit den Besten Europas mitzuhalten. (belga/calü)

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