„Der autofreie Sonntag ist jedes Mal ein Fest. Man spürt, wie die Stadt aufatmet: Kinder spielen auf der Straße, Nachbarn kommen ins Gespräch, es gibt Ruhe und saubere Luft. Warum sollten wir dieses Glück auf nur einen Tag im Jahr beschränken?“, so Van den Brandt.
Neben dem bewährten Termin im September während der Europäischen Mobilitätswoche denkt sie an drei zusätzliche autofreie Sonntage – einen im Frühling, einen im Sommer und einen im Herbst. Besonders geeignet sei etwa das Irisfest, die Feier zum Bestehen der Brüsseler Region: „Wenn wir an diesem Tag die Straßen den Bewohnern sowie den Geschäftsleuten zurückgeben, können alle die Stadt in vollen Zügen genießen.“
Mit den 19 Brüsseler Bürgermeistern gab es bereits erste Gespräche. Laut dem Kabinett von Van den Brandt stieß die Idee, mehr als nur einen autofreien Sonntag pro Jahr zu organisieren, auf große Zustimmung. Über die Bürgermeisterkonferenz soll nun konkret beraten werden, wie die zusätzlichen Termine umgesetzt werden können. (belga/calü)

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