Rund 11,7 % des Budgets entfielen auf Transport, vor allem durch den Kauf von Privatfahrzeugen. Auch die Ausgaben für Freizeit, Kultur (7,9 %) und Gastronomie (7,3 %) legten weiter zu. Besonders deutlich war der Anstieg bei Pauschalreisen (+37,3 % seit 2022) und Restaurantbesuchen (+16,9 %). Dagegen schrumpften die Ausgabenanteile für Kleidung (3,7 statt 4 %) sowie für Alkohol und Tabak (1,7 statt 1,9 %). Stabil blieben die Anteile für Nahrungsmittel (14 %) und Gesundheit (4,8 %).
Haushalte in Brüssel geben im Schnitt mehr fürs Wohnen aus (34,6 %) als in der Wallonie (30,5 %) und in Flandern (29,9 %) sind. In der Wallonie fließt dagegen mehr Geld in Transport, insbesondere in Wartung und Reparatur von Fahrzeugen. Bei Nahrungsmitteln, alkoholfreien Getränken, Alkohol und Tabak zeigen sich kaum regionale Unterschiede.
Die Befragung untersuchte auch den Besitz langlebiger Güter und Haustiere. Auffällig ist der Rückgang des Festnetztelefons: 2024 verfügten nur noch 36 % der Haushalte über einen Anschluss, 2014 waren es noch 69 %. Umgekehrt steigt die Verbreitung von Klimaanlagen deutlich: 10 % besitzen inzwischen eine integrierte Anlage, 2018 waren es erst 3 %. Zudem haben 21 % der Haushalte einen Hund und 28 % eine Katze.
Auch beim Autobesitz zeigen sich regionale Unterschiede: Während landesweit 84 % der Haushalte ein Auto besitzen, liegt der Wert in Flandern und der Wallonie bei knapp 90 %, in Brüssel jedoch nur bei gut der Hälfte. (belga/gz)

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