Welche Zukunft für den Senat? Kolloquium im DG-Parlament

<p>Blick in den Senat</p>
Blick in den Senat | Foto: belga

Im Zentrum stehen die Rolle und die Zukunft der zweiten Kammer, die seit Jahrzehnten an Bedeutung verloren hat. Diskutiert wird, wer die Aufgaben des Senats künftig übernehmen könnte, welche demokratischen Lücken dadurch entstehen und wie neue Formen der innerbelgischen Zusammenarbeit aussehen könnten.

Das Video entstand bei einer Plenarsitzung des Senats im Februar 2025.

Nach der Begrüßung durch Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye (CSP) widmet sich der erste Teil der Veranstaltung der Vertretung der deutschsprachigen Belgier im Föderalparlament. Cédric Istasse vom Forschungsinstitut CRISP und André Rezsöhazy, Generaldirektor des belgischen Senats, skizzieren das Zwei-Kammer-System und das Prinzip der Partizipation. Anschließend können sich die Teilnehmenden an einer Debatte beteiligen. Im zweiten Teil spricht die Juristin Anne-Emmanuelle Bourgaux (Universität Mons/ULB) über den Konzertierungsausschuss als Spiegel des belgischen Föderalismus. Patricia Popelier (Universität Antwerpen) analysiert, welche unausgesprochenen Ansichten zur Zukunft Belgiens hinter der Diskussion über den Senat stehen. Ein Fazit zieht Senatspräsident Vincent Blondel (Les Engagés), bevor Gemeinschaftssenatorin Liesa Scholzen (ProDG) das Kolloquium mit einem Schlusswort beendet. Moderiert wird die Veranstaltung von Andreas Lejeune. (red/sc)


Übertragung der Sitzung in Originalsprache im Livestream auf der Webseite des Parlaments (www.pdg.be).

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