Die Prüfungen hätten damit eine doppelte Funktion: Sie seien Teil des Bildungsmonitorings der DG und zugleich ein Feedbackinstrument für die Lehrpersonen.
In der Diskussion standen neben den Zielen die Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler im Fokus – vorwiegend in der Primarschule. Andreas Jerusalem betonte, dass Prüfungen in jungem Alter Stress erzeugen und die Perspektive der Kinder stärker berücksichtigt werden müsse. Kathy Elsen (ProDG) sprach von einem deutlichen Stressfaktor durch fremde Prüfer und kritisierte die fehlende Einsichtsmöglichkeit für Eltern. Elena Peters (Vivant) hob hervor, dass zunächst mündliche Sprachsicherheit wichtiger sei als Grammatik oder Rechtschreibung. Steffi Pauels (CSP) sah Handlungsbedarf bei der Feedback-Kultur: Ergebnisse müssten stärker in Unterricht und Kommunikation mit Eltern einfließen. Kirsten Neycken-Bartholemy (SP) regte schließlich an, die Prüfungen später anzusetzen, um Stress in der Primarschule zu vermeiden. (sc)

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