Christliche Krankenkasse gegen Erhöhung des Patientenanteils

<p>Christliche Krankenkasse gegen Erhöhung des Patientenanteils</p>
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Hintergrund ist die Suche der Regierung nach Maßnahmen zur Verringerung des Haushaltsdefizits. Für die N-VA ist neben einer stärkeren Aktivierung von Langzeiterkrankten und Einsparungen im Staatsapparat auch der Patientenanteil eine Option. Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) hatte bereits eine Erhöhung beim Medikamenten-Eigenanteil ins Spiel gebracht, vor allem bei Billigpräparaten oder Arzneien, die zu häufig verordnet werden. Für ihn ist die Erhöhung des Eigenanteils bei einem Arztbesuch ist „diskutierbar“. Im Gegenzug verlangt er jedoch „knallharte Garantien“ von der Pharmaindustrie, dass es keine Überschreitung des Arzneimittelbudgets geben wird, und zudem müsse die Verschwendung von Medikamenten wirklich angegangen werden.

Van Gorp fordert stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen, etwa weniger unnötige Verschreibungen oder überflüssige Sprechstunden und Bildgebungen. Es sei „falsch, bei Kranken zu sparen, um andere Ausgaben wie die Verteidigung zu finanzieren“, so Van Gorp. (belga/gz)

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