Bei Bernal-Sieg: Erneute Proteste sorgen für Verkürzung der 16. Etappe

<p>Egan Bernal siegt auf der 16. Vuelta-Etappe.</p>
Egan Bernal siegt auf der 16. Vuelta-Etappe. | Foto: Photo News

Es war die nächste empfindliche Störung der Spanien-Rundfahrt, die in diesem Jahr von Protesten vor allem gegen das Team Israel-Premier Tech geprägt wird. Bei der elften Etappe hatte es deshalb keinen Sieger gegeben.

Am Dienstag dagegen wurde nun ein Sieger ausgefahren, im „Schlusssprint“ setzte sich der Kolumbianer Egan Bernal (Ineos Grenadiers) vor Mikel Landa (Spanien/Soudal Quick-Step) und Brieuc Rolland (Frankreich/Groupama - FDJ) durch. Die Siegerehrung entfiel.

Campenaerts steigt aus.

Bereits am Sonntag hatten pro-palästinensische Demonstranten für Unruhen gesorgt. Der infolge des Protests gestürzte Spanier Javier Romo (Movistar) startete zwar am Dienstag in die Etappe, musste aber aufgrund seiner Blessuren frühzeitig aufgeben. Nicht mehr an den Start ging am Dienstag der Antwerpener Victor Campenaerts, der frühere Stundenweltrekordler war ein wichtiger Helfer des weiter Gesamtführenden Jonas Vingegaard.

Am Mittwoch endet die 17. Vuelta-Etappe mit der deutlich schwereren Bergankunft auf dem Alto de El Morredero, am Donnerstag steht das wegweisende Einzelzeitfahren in Valladolid an. Die Spanien-Rundfahrt endet am Sonntag traditionell in Madrid. Auch für die weiteren Etappe werden Proteste befürchtet. (sid/tf)

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