Tour of Britain: Evenepoel fehlen am Ende zwei Sekunden

<p>Remco Evenepoel in Aktion am Samstag</p>
Remco Evenepoel in Aktion am Samstag | Foto: Photo News

Der Brite Samuel Watson (INEOS Grenadiers) belegte Rang zwei, sein Landsmann Fred Wright (Bahrain-Victorious), Teil der Ausreißergruppe des Tages, rettete den dritten Platz ins Ziel. Tom Crabbe (Flanders-Baloise) sprintete auf Rang acht.

Grégoire war mit einem Vorsprung von zwei Sekunden auf Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) in die Schlussetappe gestartet. Der Olympiasieger hatte am Samstag die Königsetappe gewonnen, konnte den Rückstand bei der Schlussetappe aber nicht mehr wettmachen. Grégoire verteidigte seinen Vorsprung um zwei Sekunden. Julian Alaphilippe (Tudor) wurde mit vier Sekunden Rückstand Gesamtdritter. Nach gut 20 Kilometern hatten sich bei der Schlussetappe vier Fahrer abgesetzt: der Brite Fred Wright, der Franzose Bastien Tronchon, Mats Wenzel und der Däne Julius Johansen. Lange tat sich das Feld schwer, die Gruppe einzuholen. Acht Kilometer vor dem Ziel lagen Wright, Tronchon und Johansen noch mit rund zehn Sekunden vorn. Evenepoel attackierte 6,5 Kilometer vor Schluss, konnte aber nicht aufschließen. Erst wenige Meter vor dem Zielstrich wurde die Spitzengruppe eingeholt, ehe Kooij – bereits Sieger der beiden Auftaktetappen – erneut zuschlug. Für besondere Emotionen sorgte der Abschied von Geraint Thomas (Ineos Grenadiers). Der Waliser, Tour-de-France-Sieger 2018 und zweifacher Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung, bestritt mit 39 Jahren seine letzte Profirennfahrt. Seinen 25. und letzten Karrieresieg hatte er 2022 bei der Gesamtwertung der Tour de Suisse gefeiert. Für Grégoire war es der zehnte Karrieresieg. Er tritt damit in die Fußstapfen des Briten Stephen Williams (2022) und von Wout van Aert (Sieger 2021 und 2023) an. (belga/sc)

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