3,8 Sekunden vor dem Ende: „Belgian Lions“ verabschieden sich mit Sieg von der EM

<p>Manu Lecomte (hier imSpiel gegen Frankreich) warf die „Belgian Lions“ zum Krimisieg gegen Polen.</p>
Manu Lecomte (hier imSpiel gegen Frankreich) warf die „Belgian Lions“ zum Krimisieg gegen Polen. | Foto: Photo News

Für beide Nationen ging es in Kattowitz um die sprichwörtliche Goldene Ananas: Während sich Belgien erhobenen Hauptes aus dem Turnier verabschieden wollte, stand der Gastgeber aufgrund der Resultate der Konkurrenz bereits sicher im Achtelfinale und konnte Kräfte sparen.

Im ersten Viertel ragte Manu Lecomte mit elf Punkten heraus. Er hielt die Lions im Spiel, denn Polen legte mit einem 17:16 vor. Nationaltrainer Dario Gjergja setzte vor allem die Jungspunde ein – und die erarbeiteten sich im zweiten Viertel ein 23:16. Insgesamt führte Belgien somit zur Pause insgesamt mit 39:33. „Es ist ihr Sieg“, lobte Gjergja den Nachwuchs später. Der dritte Abschnitt ging an die Polen (25:19), der vierte entwickelte sich zum Krimi, den Manu Lecomte bei noch 3,8 Sekunden auf der Uhr für Belgien entschied (12:11).

Trotz des frühen Ausscheiden buchte der Matchwinner die Europameisterschaft unter der Kategorie „gelungen“ ab: „Wir haben einen schlechten Start erwischt, weil wir direkt gegen große Nationen ran mussten. Das hat einige Spieler verunsichert, was wegen ihrer mangelnden Erfahrung und der Nationalmannschaft absolut verständlich ist“, so Lecomte über die Partien gegen Frankreich und Slowenien: „Dennoch haben sie Selbstvertrauen getankt und wir in einer schwierigen Gruppe Fortschritte gemacht. Das letzte Spiel war ein schöner Abschluss.“

Während Frankreich (neun Punkte), Polen (acht), Slowenien (acht) und Israel (acht) ins Achtelfinale einzogen, müssen die Belgian Lions (sieben) und Island (fünf) ihre Koffer packen. Die gesamte K.o.-Runde findet fortan in Riga statt, das Finale steigt am 14. September. (belga/tf)

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