Seit Jahresbeginn befindet sich der Bestand – darunter mehr als 26 Millionen Kondome, mehrere Millionen weitere Verhütungsmittel sowie über 50.000 HIV-Medikamente – ungenutzt in den Hallen. Der Gesamtwert beläuft sich auf rund 8,4 Millionen Euro.
Eigentlich sollten die Präparate und Verhütungsmittel in den vergangenen Monaten in Partnerländer verteilt werden, in denen die Gesundheitsversorgung unzureichend ist. Doch die Politik des damaligen US-Präsidenten Donald Trump durchkreuzte die Pläne: Im Januar kappte er die Finanzierung der USAID, im Februar folgte die Auflösung der Behörde. Seither liegt das Material in Geel brach.
Auch die Bemühungen des belgischen Außenministeriums sowie von Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés), auf diplomatischem Weg eine Lösung mit der Trump-Administration zu finden, blieben bisher ohne Erfolg. (belga/rt)

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