Die Anhänger bekamen 22 Nationalspieler auf dem Rasen zu sehen – mit Autogrammstunde und Fotomoment. Drei bekannte Gesichter fehlten allerdings: Loïs Openda, der sich in Turin mit Juventus über seinen Transfer einigte, Charles Vanhoutte, der einen Vierjahresvertrag bei OGC Nizza unterschrieb, sowie Thomas Meunier. Letzterer war zwar im Trainingszentrum anwesend, verzichtete jedoch auf die Einheit.
Für eine Überraschung sorgte Malick Fofana, der am Sonntagabend noch verletzt bei Olympique Lyon ausgewechselt worden war. Trotz Knöchelproblemen stellte sich der Offensivspieler in Tubize den Fans.
Nach der Begrüßung zog sich der Großteil der Mannschaft ins Gebäude zurück. Zehn Akteure, darunter die Torhüter Thibaut Courtois und Maarten Vandevoordt, blieben für eine kürzere Trainingseinheit auf dem Platz. Neben Courtois, der die Einheit frühzeitig beendete, standen Jeremy Doku, Michy Batshuayi, Leandro Trossard, Alexis Saelemaekers, Timothy Castagne, Koni De Winter, Nicolas Raskin und Arthur Theate auf dem Feld.
Mit dem Trainingsauftakt begann auch die unmittelbare Vorbereitung auf die beiden kommenden WM-Qualifikationsspiele: Am Donnerstag (4. September) treten die Roten Teufel in Vaduz gegen Liechtenstein an, am Sonntag (7. September) folgt im Anderlechter Lotto Park das Duell mit Kasachstan. Nationaltrainer Rudi Garcia hat dafür 25 Spieler berufen, darunter mit Mike Penders (Torhüter, von Chelsea an Straßburg ausgeliehen), Joaquin Seys (Club Brügge) und Vanhoutte (OGC Nizza) gleich drei Debütanten.
Nach dem enttäuschenden 1:1 in Nordmazedonien und dem knappen 4:3-Heimsieg gegen Wales liegt Belgien in Gruppe J mit vier Punkten nur auf Rang drei – hinter Nordmazedonien (8) und Wales (7). Kasachstan (3) und Liechtenstein (0) folgen. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada, der Zweitplatzierte muss in die Play-offs.
Angesichts dieser Ausgangslage ist für Belgien gegen Liechtenstein und Kasachstan ein Pflicht-„Sechs-Punkte-Paket“ eingeplant, bevor es im Oktober mit den Duellen gegen Nordmazedonien und Angstgegner Wales ernst wird. (belga/calü)

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