Belgische Urlauber in Not: Hitze bringt Touring auf Trab

<p>Sommer 2025: Hitze treibt Zahl der Pannen und Notrufe bei Touring in die Höhe.</p>
Sommer 2025: Hitze treibt Zahl der Pannen und Notrufe bei Touring in die Höhe. | Foto: Marijan Murat/dpa

Insgesamt registrierte Touring 47.890 Anrufe aus dem Ausland, 13,5 Prozent weniger als im Vorjahr (55.379). Ein Grund: In beliebten Reiseländern wie Frankreich setzte die Organisation mehr Operatoren ein, sodass Urlauber schneller Hilfe bekamen und nicht erneut anrufen mussten.

Trotz weniger Anrufe musste Touring mehr Dossiers eröffnen: Medizinische Fälle stiegen um 3,4 Prozent, technische sogar um 5 Prozent. „Die Hitzewelle hat eine große Rolle gespielt“, erklärt Sprecher Danny Smagghe. Häufig meldeten sich Urlauber mit Magen-Darm-Infektionen oder Dehydrierung. Auch Herzprobleme und Hitzeschläge waren verbreitet – oft mit Krankenhausaufenthalten als Folge. Insgesamt mussten 1.142 Personen aus dem Ausland nach Belgien zurückgebracht werden. Besonders viele medizinische Notrufe kamen aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Deutschland und Italien.

Auch bei Autopannen war die Hitze ein entscheidender Faktor. Häufige Probleme: schwache Batterien, geplatzte Reifen – „weil viele ihre Pneus vor Abfahrt nicht genügend aufpumpen“ – sowie Ausfälle bei Kühlung und Bremsen. Smagghe mahnt: „Viele bereiten ihr Fahrzeug nicht ausreichend vor und lassen es nicht vorab in der Werkstatt checken. Doch es ist wirklich kein Vergnügen, im Ausland mit einer Panne liegenzubleiben.“

Die meisten technischen Einsätze wurden ebenfalls in Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden und Deutschland gemeldet. (belga/calü)

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