Magerkost endet mit Happy End: Nuhu erlöst die AS

<p>Entscheidung: Nuhu erzielt das 1:0 für die AS sieben Minuten vor dem Ende.</p>
Entscheidung: Nuhu erzielt das 1:0 für die AS sieben Minuten vor dem Ende. | Foto: belga

AS-Trainer Bruno Pinheiro hatte nach der sehr schwachen Halbzeit beim SK Lierse (das Spiel endete mit einer 2:3-Niederlage) Änderungen in der Startelf angekündigt, und der Portugiese hielt Wort: Insgesamt drei Wechsel nahm er in der ersten Elf im Vergleich zum letzten Ligaspiel vor.

Vor Torhüter Hiller rutschte Igor Plastun in die Innenverteidigung, während Kennedy dafür als linker Verteidiger agierte. Im Mittelfeld ersetzte Mark Müller Théo Maréchal, und als einzige Spitze durfte diesmal Daniel Kasper auflaufen. Für ihn musste Zakaria Atteri zunächst auf die Bank.

Viel vorgenommen hatte sich die AS zunächst, um das zweite Spiel vor den heimischen Fans unbedingt zu gewinnen und sich nach oben orientieren zu können, und zunächst schien die Heimmannschaft auch alles im Griff zu haben. Doch mit laufender Spielzeit in Hälfte eins übernahm das sehr junge Team aus der Hauptstadt das Geschehen, während Schwarz-Weiß zu wenig Durchschlagskraft entwickelte, um wirklich gefährlich nach vorne zu kommen – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Im Gegenteil: Es war Anderlecht, das über weite Strecken den besseren Fußball anbot und durchaus auch in Führung hätte gehen können, weil Eupen den Gästen zu viel Platz ließ. Und diese wussten durchaus etwas mit dem Leder anzufangen.

<p>Hier ist die AS obenauf, aber über weite Strecken konnte Eupen im ersten Durchgang nicht überzeugen.</p>
Hier ist die AS obenauf, aber über weite Strecken konnte Eupen im ersten Durchgang nicht überzeugen. | Foto: belga

Deutlich besser startete die AS in den zweiten Durchgang, auch wenn die Partei immer noch keinen Zauberfußball bot. Mit der Hereinnahme von Möhwald und Atteri (für Caliskan und Kasper) versuchte Pinheiro mehr Druck nach vorne zu entwickeln. Und dieser Plan schien aufgehen zu können, denn tatsächlich kam die AS nun deutlich besser ins Spiel und blieb nun weniger anfällig hinten.

<p>Viele Zweikämpfe bestimmen über weite Strecken das Geschehen am Kehrweg.</p>
Viele Zweikämpfe bestimmen über weite Strecken das Geschehen am Kehrweg. | Foto: belga

Die ganz großen Torchancen waren aber auch weiterhin Mangelware. Der eingewechselte Atteri hatte zwei gute Möglichkeiten. Den Knoten platzen ließ aber erst Nuhu in der 83. Minute. Aus dem Gewühl heraus erzielte der Flügelspieler den viel umjubelten Führungstreffer und sorgte damit für die Entscheidung in einer chancenarmen Partie.

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