Collignon, in der Weltrangliste auf Platz 107 aufgeführt, musste sich dem Tschechen Jiri Lehecka (ATP 21) am Freitagabend unserer Zeit mit 6:4, 6:4, 6:4 geschlagen geben und verpasste damit den Einzug ins Achtelfinale.
Somit hält Zizou Bergs (ATP 48) nun alleine die belgische Flagge im Einzelturnier der Herren hoch. Der Limburger zog wegen der verletzungsbedingten Aufgabe des Briten Jack Draper kampflos in die dritte Runde ein und steht am Samstag Jaume Munar (ATP 44) aus Spanien gegenüber.
David Goffin war bereits am Donnerstagabend in der zweiten Runde ausgeschieden – und kassierte rund 24 Stunden später nun seine zweite Niederlage. An der Seite von Alexandre Muller verlor er zum Auftakt ins Doppelturnier gegen die beiden Amerikaner Cooper Woestendick und Maxwell Exsted chancenlos in einer Dreiviertelstunde mit 6:0, 6:1. Das belgisch-französische Duo trat nach Wimbledon zum zweiten Mal gemeinsam bei einem Grand Slam auf.
Alcaraz weiter ohne Satzverlust
Spaniens Tennisstar Carlos Alcaraz zeigt auf seiner Titelmission bei den US Open weiter keine Schwäche. Der French-Open-Champion gewann auch sein drittes Match in New York ohne Satzverlust und zog gegen den Italiener Luciano Darderi in nur 104 Minuten mit 6:2, 6:4, 6:0 ins Achtelfinale ein. Dort trifft er auf den Franzosen Arthur Rinderknech.
Der 22-Jährige, der 2022 in Flushing Meadows seinen ersten von mittlerweile fünf Grand-Slam-Titeln gewonnen hat, musste dabei jedoch einen Schreckmoment überstehen: Ende des zweiten Satzes humpelte Alcaraz nach einem Aufschlag kurz, ließ den Physio kommen und berichtete von Problemen mit dem rechten Knie. Der Weltranglistenzweite schüttelte die Blessur aber schnell ab und breakte Darderi direkt im Anschluss an das Medical Timeout zum Satzgewinn. Auch im dritten Satz, der nur 26 Minuten dauerte, war bei Alcaraz keine Einschränkung zu sehen.
Er habe etwas im Knie gespürt, sagte Alcaraz, „aber nach fünf, sechs Punkten war es weg. Es ist nichts, worüber ich mir Sorgen mache“, sagte Alcaraz: „Ich habe heute tolles Tennis gespielt. Darauf bin ich stolz.“
Alcaraz war 2024 in New York völlig überraschend schon in der zweiten Runde ausgeschieden, in diesem Jahr präsentiert sich der Cincinnati-Champion aber bisher in Topverfassung. In der laufenden Saison gewann Alcaraz den Titel bei den French Open in einem epischen Finale gegen Jannik Sinner, im Wimbledon-Endspiel unterlag er seinem italienischen Dauerrivalen. Mit einem Triumph in New York würde er Sinner an der Spitze der Weltrangliste ablösen. (belga/sid/tf)

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