US Open: Mertens zum Doppelstart dominant – Goffin hadert mit Aufschlag

<p>Elise Mertens (links) und Veronika Kudermetova hatten zum Auftakt keine Mühe.</p>
Elise Mertens (links) und Veronika Kudermetova hatten zum Auftakt keine Mühe. | Foto: belga

Besser hätte der Start nicht laufen können: Nur 49 Minuten brauchten Elise Mertens und ihre russische Doppelpartnerin Veronika Kudermetova, um die Spanierin Yvonne Cavalle-Reimers und Solana Sierra aus Argentinien mit 6:0, 6:0 nach Hause zu schicken. Die beiden Wimbledon-Siegerinnen visieren in New York ihren zweiten Grand-Slam-Titel der Saison an. Auf dem Weg dorthin treffen sie in der zweiten Runde (1/16-Finale) auf das amerikanische Duo bestehend aus Reese Brantmeier und Alanis Hamilton.

2019 hatte Mertens an der Seite von Aryna Sabalenka (Belarus) die US Open gewonnen, insgesamt befinden sich fünf Majortrophäen in ihrem Schrank. Auch im Einzel gelang der Limburgerin der Auftakt, im 1/16-Finale steht ihr heute Abend die Spanierin Cristina Bucsa gegenüber. Die Partie ist für 18.40 Uhr unserer Zeit angesetzt.

Hingegen ist das Doppelturnier für Magali Kempen bereits nach der ersten Runde vorüber. An der Seite der Ägypterin Mayar Sherif unterlag die Herentalerin dem Teenie-Paar Iva Jovic (17) und Clervie Ngounoue (19) mit 6:3, 6:3.

Goffin nach Aus: „Schlage einfach nicht gut auf“

Bereits am Donnerstagabend war David Goffin seinem Angstgegner Lorenzo Musetti deutlich unterlegen gewesen. „An sich war ich nicht schlecht, allerdings habe ich sehr, sehr schlecht aufgeschlagen. Das hat den Unterschied ausgemacht: Im Moment schlage ich einfach nicht gut auf“, bedauerte der Lütticher nach der 6:4, 6:0, 6:2-Niederlage gegen den Italiener, der ihn bereits bei Roland Garros 2021 und bei den US Open 2022 in der ersten Runde eliminiert hatte. So vergab er im ersten Satz die Chance auf den Ausgleich zum 5:5, stattdessen erzielte Musetti das 6:4.

<p>Sein Aufschlag habe ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, erklärte ein enttäuschter David Goffin.</p>
Sein Aufschlag habe ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, erklärte ein enttäuschter David Goffin. | Foto: belga

Dennoch steckt der verletzungsgeplagte Goffin den Kopf nicht in den Sand – und hofft, dass er nicht zum letzten Mal in Flushing Meadows zum Einsatz kam. „Manche Dinge sind schon besser geworden, müssen sich aber noch festigen. Vor allem aber muss ich den Kampfgeist und die mentale Stärke bewahren, die einen in schwierigen Momenten durchhalten lassen. Die erste Runde (knapper Sieg gegen den Franzosen Quentin Halys, A. d. R.) war hart, weil ich trotz schlechter Leistung gekämpft habe. Diesmal war das wegen eines stärkeren Gegners jedoch schwieriger“, erklärte der 34-Jährige: „Ich bin in den vergangenen zwei Jahren gut zurückgekommen und will die Form bis zum Saisonende bestätigen – dann sehen wir weiter.“

Zverev erreicht dritte Runde der US Open

Währenddessen bleibt Alexander Zverev weiter ohne Satzverlust und zog in die dritte Runde ein. Mit 6:4, 6:4, 6:4 gewann der Olympiasieger von Tokio gegen den Briten Jacob Fearnley. Im dritten Satz führte Zverev bereits mit 5:1. Der Hamburger machte aber erst mit dem sechsten Matchball nach 2:28 Stunden seinen zweiten Sieg beim diesjährigen New Yorker Grand-Slam-Turnier perfekt. Im Kampf um den Achtelfinaleinzug trifft der 28-Jährige am Samstag auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime oder den russischen Profi Roman Safiullin. (belga/dpa/tf)

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