Anderlechts Europatraum platzt in Athen – Genk jubelt trotz Niederlage

<p>Aus der Traum: Für Anderelcht ist die Reise im Europapokal beendet.</p>
Aus der Traum: Für Anderelcht ist die Reise im Europapokal beendet. | Foto: Photo News

Die Griechen übernahmen früh das Kommando, auch wenn große Chancen zunächst ausblieben. Nach 36 Minuten war es dann soweit: Ex-STVV-Profi Aboubakary Koita zog aus der Distanz ab und ließ Torhüter Coosemans keine Chance – 1:0 für AEK. Die blutleeren Angriffsbemühungen der Anderlechter verpufften wirkungslos.

RSCA-Trainer Besnik Hasi reagierte zur Pause gleich mit einem Dreifachwechsel, brachte Augustinsson, Verschaeren und Bertaccini. Doch das Aufbäumen blieb aus. Im Gegenteil: Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Kutesa (früher bei Zulte Waregem) auf 2:0 und sorgte so für die Vorentscheidung.

Zwar versuchte Anderlecht noch einmal ins Spiel zurückzukommen – Dolberg per Kopf und Bertaccini mit einem Distanzschuss hatten Gelegenheiten –, doch ein echter Sturmlauf blieb aus. Auf der Gegenseite vergab AEK weitere Chancen, das Ergebnis noch höher zu schrauben. Am Ende rettete Keeper Coosemans sein Team gleich mehrfach vor einem dritten Gegentor, doch auch das änderte nichts am bitteren Ende.

Genk trotz Heimniederlage in der Ligaphase der Europa League

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Auch Genk musste am Donnerstagabend eine Niederlage einstecken. Die Limburger durften sich aber dennoch über den Einzug in die Ligaphase der Europa League freuen. Das Team von Coach Thorsten Fink verlor im eigenen Stadion mit 1:2 gegen Lech Posen, doch das klare 5:1 aus dem Hinspiel reichte, um die Play-offs erfolgreich zu überstehen.

Dabei begann die Partie nach Plan: Publikumsliebling Junya Ito, der erst kürzlich ins Team zurückgekehrt ist, brachte Genk in der 31. Minute in Führung und sorgte für ausgelassene Stimmung auf den Rängen. Doch die Freude währte nicht lange. Noch vor der Pause glich Kornel Lisman für die Gäste aus (43.), und kurz nach Wiederbeginn stellte Leo Bengtsson (56.) den Endstand her.

Am Freitag (13 Uhr) entscheidet die Auslosung im schweizerischen Nyon über die kommenden Gegner der Genker. Hochkarätige Duelle sind programmiert – mögliche Kontrahenten heißen etwa Aston Villa, AS Rom, FC Porto oder Olympique Lyon. (belga/calü)

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