Unter Inflation versteht man die allgemeine Preissteigerung von Waren und Dienstleistungen, die zeigt, wie viel teurer das Leben im Vergleich zum Vorjahr geworden ist. Eine niedrige Inflation bedeutet, dass die Preise insgesamt nur langsam steigen, was für Konsumentinnen und Konsumenten eine gewisse Entlastung bedeutet.
Die sogenannte Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Posten wie Energie und unverarbeitete Lebensmittel herausgerechnet werden, sank im August leicht von 2,36 auf 2,30 Prozent.
Für die Haushalte machten sich dabei deutliche Unterschiede bemerkbar. Flugtickets (+8,9 %), Ferienparks (+5 %, Strom (+1,1 %), der Autokauf (+0,7 %) und private Mieten (+0,3 %) wurden teurer. Dagegen sorgten unter anderem billigeres Erdgas (–3 %), Haushaltsgeräte (–6,8 Prozent), Kraftstoffe (-0,9 %), Gemüse (-1,5 %) sowie Auslandsreisen (-1,1 %) für einen dämpfenden Effekt. Beim Strom war im August ein Preisanstieg von durchschnittlich 1,1 Prozent zu verzeichnen. (belga/calü)

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