Gestartet war das Team am 24. August nur von Rang 16, kletterte aber dank starker Etappenleistung bis Mittwoch bereits auf Platz zwei. Am Schlusstag galt es noch 236 Kilometer bis ins Ziel nach Adelaide zu bewältigen. Doch das Wetter machte den Belgiern einen Strich durch die Rechnung: Dunkle Wolken und eine leere Batterie zwangen sie zu einer halbstündigen Ladepause. In dieser Zeit zog das Team der Universität Twente aus den Niederlanden vorbei – Belgien fiel auf Rang drei zurück.
„Wir sind heute Morgen mit weniger als drei Kilometern Rückstand auf den Führenden gestartet“, erklärte Energieingenieur Maarten Vansteenkiste. „Aber wegen der Ladepause haben wir den Anschluss verloren. Zwar konnten wir noch einmal Boden gutmachen, doch am Ende blieb es bei Platz drei.“
Den Weltmeistertitel holte sich das Team der Technischen Universität Delft, Silber ging an die Studenten aus Twente.
Die Bridgestone World Solar Challenge gilt als inoffizielle Weltmeisterschaft der Solarautos und führt die Teams alle zwei Jahre auf einer 3.021 Kilometer langen Route quer durch die australische Outback-Wüste – von Darwin bis nach Adelaide. In diesem Jahr lagen die drei Spitzenmannschaften am Ende weniger als 30 Minuten auseinander – ein Novum in der Geschichte des Wettbewerbs. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren