Belgische Klubs vor Entscheidungen: Brügge und Genk mit Vorteilen, Anderlecht unter Druck

<p>Club Brügge - hier mit Onyedika in Aktion - will gegen die Rangers Tür zur Ligaphase aufstoßen.</p>
Club Brügge - hier mit Onyedika in Aktion - will gegen die Rangers Tür zur Ligaphase aufstoßen. | Foto: Photo News

Für Club Brügge sieht die Ausgangslage glänzend aus. Der Vizemeister reist am Mittwochabend (21 Uhr) mit einem 3:1-Heimsieg aus dem Hinspiel gegen die Glasgow Rangers ins Jan-Breydel-Stadion. Die Basis dafür wurde bereits in den ersten 20 Minuten im Ibrox gelegt, als „Blauw en Zwart“ dreimal traf. Zwar verkürzten die Schotten nach der Pause, doch die Tür zur Königsklasse steht für Brügge weit offen.

Brügge konnte sich am Wochenende schonen, da die Partie gegen Westerlo verschoben wurde. Die Rangers dagegen kassierten in der Liga gegen St.Mirren den nächsten Dämpfer (1:1) – ohne ihren angeschlagenen Stürmer Cyriel Dessers, dessen Einsatz für das Rückspiel fraglich bleibt. Die Fans von Brügge hoffen nun auf ein Déjà-vu: Schon gegen Salzburg machte Club nach einem 1:0-Auswärtssieg mit einem 3:2 zuhause alles klar. Ein erneutes Scheitern, das Brügge „nur“ in die Europa League schicken würde, wäre nach dem letztjährigen Achtelfinale in der Champions League gegen Aston Villa eine herbe Enttäuschung.

Auch KRC Genk hat eine hervorragende Ausgangsposition. Die Limburger zerlegten Lech Posen im Hinspiel mit 5:1 – auswärts, wohlgemerkt. Am Donnerstagabend in der Cegeka Arena (20 Uhr) müsste schon ein Wunder passieren, um Genk den Einzug in die Europa-League-Ligaphase noch zu entreißen. Sollte den Polen das Wunder gelingen, würde Genk nicht leer ausgehen, sondern in die Ligaphase der Conference League abrutschen.

<p>Anderlecht muss in Athen ums Weiterkommen zittern.</p>
Anderlecht muss in Athen ums Weiterkommen zittern. | Foto: Photo News

Am schwersten hat es RSC Anderlecht. Die Brüsseler dominierten AEK Athen im Hinspiel zwar phasenweise, ließen jedoch zahlreiche Chancen liegen und mussten sich mit einem 1:1 begnügen. In der hitzigen Atmosphäre des Olympiastadions von Athen wird das Rückspiel am Donnerstagabend (20 Uhr) zu einer echten Nervenprobe. Anders als Brügge und Genk hat Anderlecht zudem kein „europäisches Sicherheitsnetz“ mehr: Nach dem Aus in der Europa-League-Qualifikation bedeutet ein Scheitern in Griechenland das sofortige Ende des Europapokals für den Rekordmeister. (belga/calü)

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